23. November 2015

Music Monday #8 | Kent - Dom Andra

Hello ihr Lieben! Kann das denn wahr sein? Ist wirklich schon wieder Montag? Können wir nicht noch ein bisschen im Sonntag verweilen? Seit längerer Zeit ist heute wieder ein Montag, vor dem ich ziemlich Horror hatte und auf den ich gerne verzichtet hätte. Aber es hilft ja alles nichts, was muss, das muss. Und was könnte einem besser durch solche Alptraumtage helfen als Musik? Heute habe ich euch dafür einen meiner, man könnte sagen, "All Time Favourites" mitgebracht. Einen Song, den man so gut mitpfeifen kann wie kaum einen anderen. Ein Song, der dadurch gute Laune versprüht, der aber auch niederdrückend sein kann. Passend zum Montag. Mal ganz abgesehen davon, dass der Song an sich schon außergewöhnlich ist - so ist er es noch einen Ticken mehr in diesem Kontext, da ihn die meisten von euch nicht verstehen werden. Wieso? Ihr dürft selbst hören..


Kent - Dom Andra

Damit wollte ich nicht euren Intellekt angreifen, sondern einfach darauf eingehen, dass der Song weder Deutsch noch Englisch ist, sondern Schwedisch. Kent ist eine Band aus Schweden, die vor allem dort wahnsinnig erfolgreich sind. Früher haben sie auch einige Songs auf Englisch herausgebracht, hat aber nicht so gut geklappt. (Was ich übrigens nicht verstehe. Man muss sagen, dass einige Songs auf Englisch komisch klingen, sogar teilweise schlechter als im Schwedischen, aber das Album Hagnesta Hill zum Beispiel höre ich ausschließlich auf Englisch, obwohl ich beide Versionen besitze.)

Kent Box 1991 - 2008 
Kent ist eine Band, die irgendwo fester Bestandteil meines Lebens ist, obwohl sie nie wirklich eine Hauptrolle gespielt hat. Die Band hat ihren eigenen Stil, den ich mit keinem anderen vergleichbar finde. Ein Song, den ich immer hören kann, der auch immer auf Repeat laufen muss, wenn er einmal angefangen hat, ist Dom Andra. Dom Andra ist ein Track, der in meinen Augen Energie versprüht, der einen fröhlicher machen kann und der einen einfach mitsummen oder mitpfeifen lässt. Man muss es einfach tun. Auf der anderen Seite ist Dom Andra aber mit den Jahren für mich auch ein Track zum Nachdenken geworden. Textlich ist das Ganze schon fast traurig. Wie eine Ode an etwas, das hätte sein können. Etwas, das nicht so geklappt hat, wie man geplant hat. Das irgendwo schief gegangen ist. Die Lyrics sprechen das Thema von Individualität an und so viel mehr, was ich jetzt aber fast zu schwarz für den heutigen Tag finde.

But the tickets to heaven 
Were sold out when we got there 
And the price we had paid 
To be classified as elite 
Was that we became like the others 
We should've come further 
But we were not enough 
We became like the others 
We're just like the others

Im Endeffekt kann man darin wohl sehen, was man will. Man kann die Melodie aufnehmen, wie man will. Sie erheiternd oder niederdrückend finden. Was man eben daraus macht. Und manchmal ist es vielleicht gar nicht so schlecht, wenn man nicht sofort alles versteht und sich unabhängig vom Text ein Bild zum Song machen kann. Vielleicht klappt das ja für euch.

Wer von euch Lust auf eine gehörige Portion gute Laune hat und was zum Schmunzeln braucht, sollte beim Music Monday von Diana und Katharina vorbeischauen. Tuuut es, bringt Freude in den grauen Tag!

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche. Pfeift ein bisschen rum. :) Eure Maja

Kommentare:

  1. Tolles Lied, hat mir sehr gefallen, ich fand es aufregend und motivierend (:

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  2. Ich kannte die Band bisher nicht, aber das Lied gefällt mir schonmal richtig gut!
    Danke für den Tipp, ich werde mir jetzt auf jeden Fall noch in ein paar weitere Songs anhören <3

    Liebe Grüße

    http://nilooorac.blogspot.de

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