28. Dezember 2015

Music Monday #13 | Regina Spektor - You've Got Time

Hello ihr Lieben! Ich begrüße euch heute zum -letzten- Music Monday in diesem Jahr. Ach du meine Güte. Weihnachten ist vorbei, Silvester steht bevor, komische Zwischenphase zwischen Faulheit und Produktivität. Ich habe euch heute einen Song ausgesucht, den ich aktuell sehr, sehr gerne mag und auch jeden Tag höre. Mit dem Jahreswechsel hat er an sich nichts zu tun, auch nicht unbedingt mit Vorsätzen, aber wenn man will, kann man daraus doch so einiges dafür ziehen.




Regina Spektor - You've Got Time
Wer diesen Song kennt, kann sich denken, was ich als nächstes erzählen werde. Es handelt sich bei You've Got Time um den Theme Song von Orange Is the New Black. Der Hype darum ist mittlerweile etwas abgeklungen, somit ist die Zeit gekommen, in der ich die Serie gut finde. Ich bin meistens ein Nachzügler in solchen Dingen. Ich habe erst letzte Woche das gleichnamige Buch gelesen und war sofort Feuer und Flamme und musste mir dann doch die Serie mal genauer anschauen.. Wie's so geht, bin ich jetzt süchtig und warte sehnsüchtig darauf weiterschauen zu können.

In the dark, count mistakes
The light was off but now it's on
Searching the ground for a bitter song
The sun is out, the day is new
And everyone is waiting, waiting on you
And you've got time
And you've got time

Es soll hier heute weder um die Serie noch um das Buch gehen (dazu hätte ich viel zu viel zu sagen), aber ich möchte euch dennoch die Opening Credits der Serie hier zeigen. Der Song passt dazu wie die Faust aufs Auge und wirkt umso stärker.



Think of all the roads
Think of all their crossings
Taking steps is easy
Standing still is hard
Remember all their faces
Remember all their voices
Everything is different
The second time around

In meinen Augen kann man den Text sehr gut auf diese ganze Gefängnis-Sache beziehen, aber eben auch auf andere Dinge. Wie das halt so mit den Lyrics immer ist. Ich finde ihn besonders jetzt vor dem Jahreswechsel ebenfalls passend. Oft ist das die Zeitspanne, in der man zurückdenkt, die Ereignisse des Jahres Revue passieren lässt und versucht daraus etwas für sich zu ziehen. Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachten, mit ihnen abschließen und dann in die Zukunft blicken. Vorsätze, Ordnung ins Chaos bringen, ihr kennt das. Der Song beschreibt für mich genau den Mittelpunkt dazwischen, man steht zwischen dem Alten und dem Neuen.

Das soll ein kleiner Ansporn für diese Woche sein. Die Vorstellung ist immer ganz schön, man lässt den alten Dreck zurück und geht gestärkt und mit positiver Energie ins neue Jahr. Ist das wirklich so? Zwei Tage vielleicht. Dann ist man doch wieder zurück im alten Trott und es hat sich nichts geändert außer dem Datum. Andererseits ist die Jahreszahl auch einfach nicht das, wonach sich das Leben richtet. Man kann aber natürlich versuchen das zu nutzen..

In dem Sinne: habt eine schöne Woche und einen guten Start ins neue Jahr. Eure Maja

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