16. Januar 2016

10 Dinge, die ich an dir hasse, Make-Up.

Hi ihr Lieben. Wir sind alle hier, weil wir irgendwas an Make-Up spannend finden, Schminken ganz nett, vielleicht auch nur das eine oder andere Produkt ganz interessant. Lobhymnen auf die Wandelbarkeit, die Ausdrucksmöglichkeiten und die künstlerische Betätigung, die Make-Up mit sich bringt, gibt es unzählige. Aber was ist eigentlich, wenn einen das Zeug einfach nur ankotzt? Kennt ihr das, wenn ihr eure Foundation, euer Puder oder euren Lippenstift einfach nur kleinhäckseln und aus dem Fenster werfen wollt? Nein? Na, das ist aber schade. (Ist es nicht. Bleibt dabei, wenn ihr könnt.) Wenn man sich alltäglich mit seiner Kosmetik beschäftigt und nicht der zufriedenste Mensch auf der Welt ist, fallen einem irgendwann Dinge auf, die die Beziehung belasten können. Genau heute ist der Tag, an dem ich meinen Hass frönen werde. Ich präsentiere euch:

10 Dinge, die ich an dir hasse, Make-Up.


[Anmerkung der Redaktion: dieser Beitrag ist überspitzt und sollte nicht zu ernst genommen werden. Produktbilder dienen der allgemeinen Darstellung und stellen keine Kritik dar.]

1. Du wechselst deine Gesichter sekündlich.
Was soll das eigentlich, dass ich mindestens in zwei verschiedene Spiegel an zwei verschiedenen Orten schauen muss, um zu sehen, ob du jetzt sitzt oder nicht? Ob der Lidschatten zu hoch verblendet ist oder nicht? Ob ich zu blass wirke oder nicht? Ob mein Gesicht jetzt ordentlich aussieht oder nicht? Wieso muss ich in meine fünffach vergrößerten Poren glotzen, um dich richtig erkennen zu können? Wieso siehst du in meinem Badezimmer besser aus als an meinem Garderobenspiegel und lässt dich dann auf Fotos total gehen?

2. Du kommst mit anderen viel besser zurecht.
Warum kommst du mit den anderen immer blendend zurecht und lässt alles mit dir machen, wenn ich mit dir kämpfen muss? Ich verbringe Stunden mit dir, trage auf, ändere, trage auf, verbessere und am Ende bist du doch nicht hübsch. Mühe, Übung, Recherche, wieso reicht dir das bei mir nicht? Willst du mir wirklich sagen, dass ich unfähig bin? (*Auf diese Frage möchte ich keine Antwort, vielen Dank.)

3. Du lässt mich im Stich, auch wenn du versprichst es nicht zu tun.
Wenn du dann doch mal akzeptabel im Gesicht sitzt, verkriechst du dich oder verschwindest nach Stunden einfach, obwohl du immer wieder schwörst zu bleiben. Stundenlang, tagelang und doch wird es dir nach kurzer Zeit zu anstrengend und du versteckst dich lieber. Kannst du nicht einfach vorher sagen, dass du dich gleich wieder verziehen wirst und ich mir die Stunden im Bad gleich sparen könnte, weil du mein Gesicht dann doch wieder fleckig glänzend zurücklässt?


4. Du lässt mich immer mehr wollen.
Weil du deine Versprechen nie hältst, lässt du mich immer weiter suchen nach anderen deiner Art, die es tun könnten. Die besser wirken könnten, besser aussehen könnten, mich zufrieden stellen könnten. Mit jedem Misserfolg und jeder Kleinigkeit lässt du mich nach dem perfekten Produkt lechzen, das endlich alle Probleme löst. Wenn ich mich dann anderweitig umsehe, stoße ich auf 10.000 Produkte, die alle DAS Produkt sein könnten, die den Himmel auf Erden versprechen und so geht er weiter, der Teufelskreis.

5. Du setzt falsche Standards.
Es gibt ja eine Frage, die ich mir immer immer immer wieder stelle. Wieso haben Männer eigentlich auch ohne Make-Up einen guten Teint? Ist das ne verschobene Wahrnehmung oder woran liegt das? Im Prinzip ist es unnötig, aber ich sag es trotzdem nochmal: Als Frau muss man kein Make-Up tragen. Man kann. Durch die Medien wird uns aber ein so brutal falsches Bild vermittelt und auch teilweise einfach nur die Masse. Es gibt sie ja, die Menschen, die ungestylt nicht mal ihren Müll rausbringen. Die das dann auch nicht akzeptieren können, wenn andere Menschen das tun. In meinen Augen sollte der Trend einfach mehr zur Akzeptanz der Natürlichkeit gehen. Dass es nicht normal ist, dass man volle, perfekt geschwungene Augenbrauen hat, ein frisches von der Sonne geküsstes, rosiges Gesicht und nirgends Schatten oder Pickel.

6. Du passt nicht in meine Wohnung.
Die Mädels, die einen Schminktisch haben, können diesen Punkt ignorieren. Wenn man allerdings keinen hat, steht man eventuell vor einem Problem. Das Zeug verbreitet sich einfach überall und braucht zu viel Platz. Das Fensterbrett ist nicht groß genug, der Schrank nicht breit genug und die Regale zu klein. Und dann stehen Sachen kreuz und quer verteilt und man muss hin und her rennen.




7. Du bist anstrengend.
Klar macht es Spaß sich zu schminken und neue Dinge auszuprobieren. Abschalten und entspannen, funktioniert schon manchmal. Morgens um sechs funktioniert es allerdings nicht, wenn sich der Lidschatten einfach nicht verblenden lässt. Und dann muss man auch noch Concealer auftragen und die Augenbrauen sind ja auch noch nicht gemacht. Manchmal setzt man sich auch an nem freien Tag mal hin und will einen Look nachschminken. Dann sieht das aber blöd aus oder wird nicht so oder man hat einfach den Farbton nicht. Also wieder runter damit oder abändern oder weiß der Geier. Am Ende sind dann alle Pinsel dreckig, kein Tuch in Sicht und alles ist vollgebröselt. Und wer räumt den Mist eigentlich wieder weg?

8. Du zeigst mir all das, was ich nicht bin und nicht kann.
Eine Kombination aus einigen oben genannten Punkten ist dieser hier. Wenn man sich Mühe gibt und sich dann doch mies fühlt, weil es nicht gut genug geworden ist, zu auffällig ist, zu unauffällig, you name it. Wenn man einen Look nachschminkt, der Bombe auf der Vorlage aussieht und an einem selber halt nicht. Wenn das Make-Up verschmiert, verrutscht, fleckig wird und man vor dem Spiegel im Erdboden versinken will. Wenn man mal keinen Bock hat und einfach irgendwas fabriziert und dann auf andere Menschen trifft und sich denkt: "Wie konnte ich jemals so das Haus verlassen?" Make-Up ist eine schöne Sache, mit der man sich wohler fühlen kann, es kann allerdings auch das Gegenteil bewirken. Wenn man perfekt geschminkte Mädels sieht und sich daneben wie ein Idiot vorkommt. Wenn man zwei Stunden an einem Look sitzt, der einfach nicht klappt.


9. Du kostest Zeit, Geld und Nerven.
Soll ich dazu noch was sagen? Du könntest es langsam ja verstanden haben, Make-Up, oder?

10. Es bringt nichts dich zu hassen.
Punkt Nummer 10 ist dann doch immer der Wendepunkt. Es bringt im Prinzip null, denn man muss sich ja nicht damit beschäftigen. Man könnte es auch einfach aufgeben, wegschmeißen und gut ist. Aber ohne geht's halt auch nicht. Und dann sind da wieder die guten Seiten. Das Experimentieren, die Kreativität, das Entspannen, das sich-schön-fühlen. Auch wenn du manchmal wirklich nervst, werden wir wohl noch viele weitere Jahre miteinander verbringen. Vielleicht schaffen wir es ja irgendwann dazu, dass auf der Liste nur noch fünf Punkte stehen.


Und wie sieht's in eurer Beziehung zum Make-Up aus? Mir geht's jetzt zumindest etwas besser. Auch mal ganz nett, so einen Beitrag zu schreiben.. :D Habt noch einen schönen Tag! Eure Maja

Kommentare:

  1. Der Post ist echt gut geworden, haha:D
    Ich schminke mich generell nicht viel, aber ich hasse es auch, wenn auf den Produkten Versprechungen stehen, die dann nicht eingehalten werden:/
    Xoxo♥
    http://rosy-things.blogspot.de

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    1. Danke! :)

      Kann man ja im Prinzip auf alles anwenden.. Pflege, Putzmittel... :D

      Liebste Grüße!

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  2. Hahahaha oh mein Gott wie geil. Ich finde diesen Post seeeeehr gut gelungen, wirklich perfekt. Du hast es auf den Punkt gebracht...aber was soll man sagen? Es bringt nichts es zu hassen!
    Supi (:

    Liebste Grüße,
    Therese (:

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    1. Vielen lieben Dank, das freut mich sehr! :)

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  3. meine Liebe, ein ganz toller Post. genau auf den Punkt gebracht :)

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  4. Ein richtig unterhaltsamer Post, ist super geworden! In einigen Punkten kann ich dir definitiv zustimmen, manchmal ist es mit Make-Up echt nicht leicht und man sucht glaube ich sein ganzes Leben nach der einen perfekten Foundation. Aber im Endeffekt liebe ich Make-Up, gar keine Frage :)

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    1. Vielen lieben Dank! Genau so geht es mir auch.. :)

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