14. März 2016

Music Monday #24 | Party With My Pain

Hello ihr Lieben! Ich will mich heute gar nicht lange mit dem Monday Blues aufhalten, sondern euch gleich eine Portion Motivation für die neue Woche mitgeben! Dazu habe ich euch heute eine meiner allerallerallerliebsten Bands mitgebracht, die mir seit nun mehr unglaublichen sieben Jahren immer noch jedes Mal den nötigen Tritt verpasst.




Johnossi - Party With My Pain

Johnossi ist die wohl unterbewerteste Band, die ich kenne. Eigentlich kennt sie niemand, in Insiderkreisen aber doch wieder jeder. So einen richtigen Indie-Tipp habe ich da für euch, auch wenn der Sound alles andere als Indie ist. Ihr wisst schon.

Johnossi, das sind John und Ossi, ein Duo aus Schweden, das mehr Energie auf die Bühne bringt als so manche fünfköpfige Band. Sie sind vor allem eins - laut. Sie bedienen die volle Bandbreite an Emotionen, man wird sich aber wohl eher in den Texten finden, wenn man nicht der blühende Gute-Laune-Mensch ist. Ich verbinde mit dieser Band mein halbes Leben, so viele kleine als auch große Momente und vor allem die schweren Jahre der Jugend.


I'm longing for the time when I turn off and party with my pain

Ein Satz, der sich perfekt eignet, um die Tage bis zum nächsten Gig runterzuzählen.. Oder bis zum Wochenende. Oder bis der Montag halt mal vorbei ist.

Es fällt mir ziemlich schwer etwas zu solch bedeutenden Künstlern in meinem Leben zu schreiben. Das klappt einfach nie, weil viel zu viele Emotionen drin stecken, die sich nicht in Worte packen lassen. Ich kann euch die Band nur sehr ans Herz legen. Alben? Alle gut. Nur das letzte, "Transitions" sticht raus, das hat mich lange gewurmt. Darauf haben sich Johnossi definitiv in eine andere Richtung entwickelt, etwas poppiger, weg vom älteren Sound. Ich war ungefähr zwei Jahre lang richtig sauer und das ist leider kein Scherz. Fangirl in der Existenzkrise. Wenn ich euch jetzt nicht zum Lachen gebracht habe, hoffe ich zumindest, dass der Song euch Kraft für die Woche gibt! Einen Anstoß oder nur die Möglichkeit etwas rauszulassen.

Auf eine kleine Reise in die Vergangenheit nimmt euch heute Katharina auf Großstadtgedanken mit und präsentiert euch einen kleinen Auszug aus dem Sound ihrer Jugend.

Alles Liebe! Eure Maja

1 Kommentar:

  1. Ein großartiges Lied, das wirklich wieder richtig gut knallt. Gefällt mir sehr! Vor allem dieser Tempowechsel vor dem Refrain...sehr cool. Die Band kannte ich davor noch nicht.

    Dass mit dem emotionalen Bezug finde ich jetzt echt interessant. Es ist wirklich schwierig da die richtigen Worte zur Musik zu finden, v.a. wenn es einem so viel bedeutet, wenn man den anderen so viel mitgeben will. Ich denke, es kommt tatsächlich mit dem Abstand zu solchen Situationen. Aber ich finde, dass genau dieser persönliche Blick auf einen Künstler den Zugang erhöht, ob nun perfekt in Worte gepackt oder ob man nur einfach ein diffuses Gefühl beschreibt. So oder so, ich sauge das immer auf, für mich macht das Empfehlungen und gerade diese Kategorie aus! :)

    Alles Liebe
    Katharina

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