11. Juli 2016

Not Worth A Second Of My Time |Montagsgedanken

Hello ihr Lieben! Willkommen in einer neuen Woche mitten im Juli, welcome Monday. Was ist der Montag für euch? Ein frischer Start in eine unberührte Woche, ungelebte Tage, voller Versprechen? Oder doch nur der übliche Alltagstrott? Macht so ein Tag im Kalender einen Unterschied?

Manchmal braucht der Mensch doch diesen Anreiz. Dass da dieser eine Tag ist, der Veränderungen bringen kann. An dem man anfangen kann. Oder aufhören. Das Gestern hinter sich lassen, sich in das Jetzt stürzen, das Morgen willkommen heißen.
Meine Woche gliedert sich oft in Abschnitte, die ich fast als verschiedene Leben wahrnehme. Bei zwei Jobs wohl nicht sonderlich ungewöhnlich, aber doch ist es für mich jedes Mal wieder so, als würde das eine gar nicht mehr existieren, wenn das andere beginnt. Und doch bleibt man der gleiche Mensch mit den gleichen Gedanken. So sehr ich den Montag manchmal hasse, so sehr erwarte ich ihn auch.

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Ich habe ziemlich lange überlegt, was ich in diesen Beitrag schreiben will, unendlich viele Gedanken und doch bin ich mir ziemlich sicher, dass ich nicht wirklich auf den Punkt kommen kann, wie ich es gerne hätte. Trotzdem. Wir treffen jeden Tag auf so viele Menschen, lernen immer neue Persönlichkeiten kennen und so viele Gleichgesinnte es gibt, so viele Andersdenkende gibt es auch. Was in erster Linie überhaupt nichts Schlechtes sein muss, ganz im Gegenteil! Dennoch trifft man manchmal auf Menschen, die einfach so ganz anders durchs Leben gehen und so viele Dinge sehen, wie man sie sich nie vorstellen könnte. Die anderes wertschätzen und auf Platz 1 stellen.

Mir geht es primär darum, dass Menschen glücklich sind. Ich bin ein Gefühlsmensch, treffe auch meine Entscheidungen so und muss desöfteren Dinge erklären, die rational bedacht wohl Bullshit waren. Es ist mir weniger wichtig erfolgreich zu sein oder einen Haufen Kohle anzuscheffeln. Den Schein zu wahren geht mir gegen den Strich. Wieso sollte ich etwas spielen, das so nicht ist? Für mich sollte es darum gehen, dass man selbst glücklich wird. Wenn das durch einen geilen Job, Haus und fettes Auto funktioniert, ist das wunderbar. Für mich funktioniert es aber so nicht. Es interessiert mich nicht, was andere Menschen besitzen, mich interessiert, wie sie handeln und denken. Und doch trifft es mich manchmal, wenn diese beiden Welten aufeinander treffen. Wenn man Erfolge misst.

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Das ist der Punkt, an dem man sich entscheiden muss. Für Selbstzweifel oder Selbstschutz. So sehr man anderen Menschen Gutes tun sollte, so muss man doch irgendwann einfach sagen, Nein, ich bin mir selbst jetzt wichtiger. Ich lasse mich jetzt nicht fertig machen, akzeptiere das einfach, wie es ist und wende mich davon ab. Eine Sache, die ich so gut wie gar nicht kann. Irgendwo scheint es manchmal aber lebenswichtig zu sein. Ohne Arroganz oder Überheblichkeit zu sagen, ich brauche das nicht, ich bin besser als das. Und genau das möchte ich euch heute mit in die neue Woche geben. Dass ihr natürlich geben sollt, aber euch selbst doch nicht vergessen dürft. Dass manches einfach nicht zusammen passt und man sich ohne Rücksicht davon abwenden sollte. Den dazugehörigen Song gibt's heute von Viktor & The Blood. Mal wieder eine Band aus Schweden und sicher nicht die Letzte hier.. Viktor & The Blood ist eine ziemlich interessante Kombination, die sich aus (ehemaligen) Mitgliedern drei verschiedener Bands zusammensetzt. Das Debüt kam 2013 raus, es ging auf Tour und dann war's das leider erstmal. Ihr zweites Album wollten sie eigentlich 2014/2015 rausbringen, aber so ganz geklappt hat das halt nicht. Sehr schade, denn die Band hat unglaubliches Potenzial. Die Jahre Erfahrung merkt man jedem Song an. Dass der Markt das noch nicht so ganz geschnallt hat.. Schade! Wir haben hier doch etwas aggressivere Rockmusik, die sich kaum mit dem vorangegangen Indie-Rock der Mitglieder vergleichen lässt. Hört mal rein!



Musik ist und bleibt ein Anker, der uns herunterziehen, aber auch so sehr halten kann. Manchmal ist sie auch einfach alles, das man braucht. Songs, die das Leben schreibt und das Leben, das Songs schreibt. Katharina erzählt euch heute von einem Track, der mit seiner Magie nicht nur Verständnis zeigt, zum Nachdenken anregt, sondern auch ganz Großes bewirken kann. Ich bin verzaubert,

Mit diesem Beitrag verabschiede ich mich auch schon mal für mindestens eine Woche. London und so, ihr wisst ja. Ich wünsche euch nur das Beste und sagt mir gerne, wie ihr das alles findet! xxx Maja

Kommentare:

  1. Super schöner Blog - gefällt mir richtig gut!
    Macht weiter so Liebes :)
    Ich habe auch einen Blog, musste leider komplett bei 0 anfangen..
    Würde mich riesig freuen, wenn du auch mal bei mir
    vorbeischaust Tinalavoguee.blogspot.de

    Liebste Grüße Tina <3

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    1. Ich danke dir! <3
      Schaue gerne vorbei :)

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