29. August 2016

Anything But Words | Music Monday #41

Guten Morgen, guten Tag, guten Abend, wann auch immer ihr an diesem Montag hier vorbei schaut, welcome! Tja, da isser wieder. Der Wochenstart. War doch gestern erst Freitag, oder? Okay, bevor wir wieder in die Montagsdepression verfallen, wollen wir hier mal schnell Abhilfe schaffen, den Gedankenmist wegwerfen und die Musik anschmeißen. Let's go.



Banks & Steelz - Anything But Words

Tja, jetzt haben wir hier leider wieder den Spotify-Player, weil Youtube immer noch uncool ist. Aber Spotify hat sich in den letzten Monaten zu meiner großen Liebe entwickelt, also darf das schon mal sein. Muss man ja mal aussprechen, wenn man seinen ganzen Tag damit verbringt..

>> I write songs for fun, not for salary

Banks & Steelz. Was ist das schon wieder? Banks könnte euch bekannt vorkommen, dahinter steckt Paul Banks. Sänger von Interpol und seit mittlerweile fast zwei Jahren die Nummer Eins in meiner Musikwelt. Hinter Steelz verbirgt sich dann nicht etwa ein Herr Steelz, sondern RZA vom Wu-Tang Clan. Jap, richtig gelesen. Diese Hip-Hop-Gruppe aus New York. Kennt man, auch wenn man sie nicht kennt. Diese beiden haben sich zusammen getan und letzte Woche ihr erstes Album veröffentlicht. Könnte ja gar nicht anders sein, dass sie heute hier gelandet sind, oder? Tja, eigentlich spielt hier wieder der Zufall rein.

>>I believe that someone can be brave on this green earth but maybe I'm wrong
Aim for the sun out in the freezing rain

Ich habe mich ziemlich wenig mit Banks & Steelz beschäftigt, obwohl ich bisher so ziemlich jedes Nebenprojekt von Paul mochte und ich es grandios fand, dass er sich jetzt wieder irgendwie dem Hip-Hop widmet. Als Fan von Paul weiß man, dass Paul Fan von Hip-Hop ist. Jep. Mehr so aus Langeweile habe ich mir dann letzte Woche den Titeltrack des Albums - Anything But Words - angehört und - absoluter Flash. Es passiert immer noch viel zu selten, dass mich Lieder so kriegen, dass ich sie tagelang nonstop hören muss, dass es Zeilen gibt, die mir das Herz so auffüllen, dass ich Musik auf diesem extremen Level fühle.

Turn dreams into reality 🔪 pic.twitter.com/NqMRme0G7D
— Banks and Steelz (@banksandsteelz) 16. August 2016

>>Now I see there's some way to be free as a seabird and maybe I'm gone

Was habe ich erwartet? Nicht das. Die Mischung aus Rap und.. ja was eigentlich? Normalem Gesang? Alternative? Irgendwelche Richtungen zusammengemischt, die so wunderbar miteinander harmonieren, aufeinander aufbauen, zueinander greifen. Auf keinen Fall das. Und noch weniger die Atmosphäre, die der Song versprüht. Zwischen Ernst und Erkenntnis. Antreibend, zurückschmetternd und wieder weiter. Der sanfte Anfang, der sich immer weiter aufbaut. Welcher Song könnte besser geeignet sein für den Wochenanfang? Der Rhythmus, die Melodie. Musik zum Anfassen, Musik zum Sehen. Hier steht für mich das alles im Vordergrund, dann folgt der Text. Ungewöhnlich, aber doch eine gute Art sich treiben zu lassen, oder? Und am Ende ist man weder traurig noch ultrafröhlich. Man treibt vor sich hin.

>>Anything but words

Die Message zum Montag: Versucht es zu nehmen, wie es kommt. Genau dabei hilft mir dieser Track. Und auf so vielen Ebenen mehr. Ich hoffe, dass auch ihr ein klein bisschen von der Magie darin findet, die für mich geradezu daraus fliegt. Hach, Musik.

Ebenso atmosphärisch wird es heute beim Music Monday von Katharina auf Großstadtgedanken, die euch einen Soundtrack für die letzten warmen Tage bringt und dabei wunderbar ausführt, was Soundtracks in ihrer Schlichtheit so besonders macht. Genießt es!

Alles Liebe. x Maja

Kommentare:

  1. Ach, diese GEMA immer, arbeitet da eigentlich mal jemand in dem Laden? Man, scheiße, ich konnte den Song durch fehlendes Spotify-Konto heute nicht hören und habe ihn natürlich auch nicht online gefunden. Logisch, sonst hättest du es ja sicher verlinkt. Hach, ärgert mich...

    Daher an dieser Stelle die montägliche Lobeshymne zum Text. (Ja, der wirkt auch ohne musikalische Begleitung. :) ) Du schaffst es immer so super den Leser an deinen Gedanken teilhaben zu lassen und zwar so, dass du ihn abholst und direkt in die Situation mitnimmst, du von deinen Erwartungen und der Wirkung sprichst. Ich war einfach bei jedem Satz wieder voll dabei! Und obendrauf eine Message... :) Merci für den Beitrag!

    Das Album werde ich im Auge behalten.

    Alles Liebe
    Katharina



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    1. Ach man, das ist mies.. Ich hab jetzt eben auch nochmal geschaut, aber nichts gefunden.. Einfach nur blöd. Schade!

      Oooooh, ich danke dir!!! <3 Eigentlich ist genau das meine Angst, das ich das eben nicht schaffe. Da freuen mich deine Worte umso mehr!!! Danke, danke, danke!! <3

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