30. November 2016

kleiner dm-Haul | November 16

Hello ihr Lieben! Heeeeute möchte ich euch gerne meinen letzten kleinen dm-Haul im Detail zeigen. Meistens gibt es meine Einkäufe ja nur noch auf Instagram zu bestaunen, zu den letzten Produkten, die ich gekauft habe, ist mir aber so extrem viel eingefallen, dass das locker einen Blogeintrag füllen kann. Also why not? Ich denke außerdem, dass ihr damit einen Einblick bekommt, worauf ich momentan konzentriert bin, wo mein Fokus liegt, was ich ändern/erreichen will. Wir nähern uns ja in immer größeren Schritten dem Jahresende und dazu hatte ich noch so einige Beiträge geplant, die sehr viel mit Kaufverhalten, Aufbrauchen und angepassten Bedürfnissen zu tun haben. Langsam rennt mir etwas die Zeit davon, aber gut. Da kommt schon noch was in den nächsten Wochen! Und überhaupt, vielleicht ist die Inspiration im Januar auch noch gut. Zurück zum Wesentlichen.

Auf den ersten Blick kann man schon mal eine Hauptkategorie ausmachen: Haarprodukte. Irgendwie war ich noch nie so auf meine Haare fokussiert wie momentan. Die haben halt schon immer gemacht, was sie wollten. Früher hatte ich sie mal im Griff, dann nicht mehr und who cares? Ich jetzt. Dieses Jahr gab es zwei große Veränderungen für mich in diesem Bereich: Ich habe jetzt schon seit einigen Monaten schwarze Haare, obwohl das eigentlich immer undenkbar für mich war. Vor etlichen Jahren hatte ich mal einen kleinen Unfall, die Haare sind schwarz geworden und es war einfach schrecklich. Zu dunkel, zu blass, zu bäh. Nie wieder Schwarz. Jetzt sind sie wieder Schwarz und ich bin extrem glücklich damit. Außerdem habe ich mich dazu entschieden, wieder ganz normale Produkte zu benutzen, egal, ob da jetzt Silikone drin sind oder nicht. I regret nothing.

Die Auswahl an Produkten ist jetzt natürlich extrem riesig geworden und meine Shampoo-Sammlung hat sich verdreifacht. Geil. Darum soll es aber jetzt gar nicht gehen. Was vielleicht interessant für euch ist: Ich habe jahrelang LUSH benutzt und ich kann euch viele Haarprodukte davon nur ans Herz legen, aber aktuell fahre ich mit der Balea Professional Reihe extrem gut. Der Preisunterschied ist happig. Mehr dazu kommt, klar!

Mein aktuelles Hauptproblem: mein Ansatz. Im Laufe des Jahres habe ich meine Haare recht oft gefärbt, was irgendwann mit krassem Haarausfall belohnt wurde. Wenn ich krass sage, meine ich krass. Einmal durch die Haare gefahren und dann ein ganzes Bündel zwischen den Fingern? Check. Meine Haarbürste konnte ich täglich saubermachen. Mein Glück ist, dass ich auf der anderen Seite auch sehr viele und recht dicke Haare habe, es ist also null aufgefallen bzw. hat sich anders gar nicht bemerkbar gemacht. (Geht mal auf Holz klopfen.) Ist natürlich trotzdem kein Dauerzustand. Also nicht mehr so oft färben. Sowieso hält meine Haarfarbe sehr gut bisher, so dass ein komplettes Nachfärben einfach Bullshit ist. Wie dunkel soll das Schwarz denn noch werden? Nur den Ansatz nachfärben finde ich dann auch wieder blöd und da war ja was mit Haarausfall. Hm.

Ach, da war doch mal was in der Werbung! Ganz oft habe ich das Magic Retouch Ansatz-Kaschierspray von Loreal schon gesehen. Selbst meine Mama kennt es und naja, das ist schon aussagekräftig. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Maja ist also in die Drogerie gerannt und hat sich die Variante für dunkelbraunes bis schwarzbraunes (fuck, ich habe wirklich schwarze Haare!?) Haar geholt. Der Preis lag bei um die sieben Euro, was ich aktuell in Ordnung finde. So lange benutze ich es jetzt noch nicht und ich konnte auch schon einige Nachteile entdecken, aber ich bin bisher wirklich total überzeugt und begeistert! Richtig schöne Sache, der Langzeittest wird zeigen, inwiefern sich die negativen Punkte entwickeln. Review kommt!

Ein großer Vorsatz (der wohl noch aus dem Jahr 2014 stammt) von mir ist es Haaröl zu benutzen. Ich habe es einfach nie geschafft, diesen Schritt in meine Routine einzubauen. NIE. Dabei hätte es so einfach sein können, jetzt kann ich es nämlich plötzlich. Wie ihr ja mitbekommen habt, war ich ein paar Tage in Wien und das natürlich nicht alleine. An solchen Reisen gefällt mir oft, dass man kennen lernt, wie andere Menschen so ihre Routine gestalten. (Jedes Mal wieder ne Inspiration, ich sag's euch.) Da war also dieses Mädel, das echt schöne Haare hatte und die einfach jeden Tag ihr Haaröl einmassiert hat. Maja war extrem fasziniert. Zuhause angekommen habe ich es auch einfach mal probiert, das Öl morgens zu benutzen anstatt abends und es funktioniert. Hallelujah. Es ist einfach, es ist super schnell Alltag geworden, es pflegt, es ist genial. Wer hätte gedacht, dass das so einfach sein kann? Ich will dranbleiben, also gleich mal das Haaröl-Spray von Balea geholt.

Wir sind noch nicht fertig mit den Haaren, nein, nein. Ich war recht lange total anti gegenüber Haarspray, irgendwann ging's aber einfach nicht mehr ohne. In den letzten Wochen aber auch nicht mehr mit. Ich vermute, dass die ganzen Sprays einfach zu stark für mein Haar waren, aber auch allgemein das Prinzip Spray gar nicht so gut bei mir funktioniert. Meine Haare waren extrem ausgetrocknet, verklebt oder es hat nicht gehalten. Blöd. Momentan teste ich jetzt wieder Haargel. Mich fasziniert das Thema schon lange - bei Männern funktioniert das so gut, wieso soll das bei Frauen nicht auch funktionieren? Die Anwendung ist natürlich anders und man ist ein bisschen eingeschränkter, aber ich kann mir da noch große Ergebnisse vorstellen. Die Styling Creme von Nivea steht stellvertretend für diesen Bereich, auch wenn ich sie aktuell noch nicht benutze und sie auch ein krasser Impulskauf war, den ich mir selbst nicht mal eingestehen möchte.

So, nachdem ich ausführlich über Haare schwadroniert habe, versuchen wir den Rest jetzt etwas zackiger. Ihr könnt gleich wieder aufwachen. Die Lippenpflege von Lavera durfte mit, weil meine jetzige leer wird und ich manchmal einfach nicht denken kann. Ihr kennt mein Lippenproblem zur Genüge, sie sind einfach unpflegbar. Mit Alterra habe ich zum ersten Mal einen Pflegestift gefunden, mit dem ich vollkommen zufrieden bin (AH) und naja, bei dm gibt's den aber nicht. Das ja blöd jetzt oder? Aber dann wollen wir halt Lavera mal noch eine Chance geben.

Last but not least: Haut haben wir ja auch noch. In den letzten Monaten ist mir meine Haut nicht egal geworden, aber sie hat mich recht wenig interessiert. Meine Unreinheiten haben in den letzten Wochen zugenommen, hat mich aber null belastet. Belastet mich auch jetzt nicht, aber es wird einfach Zeit, das mal ernsthaft anzugehen und zu schauen, was getan werden kann. Bei Masken und Peelings bin ich dann irgendwie eskaliert ohne es zu merken. Aktuell teste ich jetzt einfach mal das 3-in-1-Produkt von Balea gegen unreine Haut. Ich benutze es ausschließlich als Maske und werde mich jetzt einen Monat lang gedulden, bevor ich genervt aufgebe (oder vor Freude rumhüpfe??). Man muss sich mit der Haut Zeit geben, noch so ein Ding, was ich lernen muss.

:) Jetzt wisst ihr, was mir momentan am Herzen liegt. Ich bin selbst super gespannt, wie sich alles weiterentwickelt und ich hoffe, dass ich nächstes Jahr immer noch so aktiv dran bin. Momentan macht's Spaß und es ist sehr viel einfacher geworden. In dem Sinne: love yourself und bis zum nächsten Mal. x Maja

28. November 2016

more than music | der november in songs

Hello ihr Lieben! Den heutigen Montag möchte ich nutzen, um euch von meinen musikalischen Neu- und Wiederentdeckungen im November zu erzählen. Ob alt oder neu, der November war bis zum Zerbersten gefüllt mit Musik, die mich sehr, sehr, sehr bewegt hat und von der ich mich bewegen habe lassen. Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob das gut ist. ("What came first – the music or the misery? Did I listen to the music because I was miserable? Or was I miserable because I listened to the music?"- beides.) Wie auch immer, vielleicht kann ich euch heute wieder etwas Neues näher bringen und vielleicht teilt ihr ja meine Euphorie, die die Liebe zur Musik bringt.


I. Bring Me The Horizon - Throne | True Friends | Join The Club

Wie ich mir am Ende des Sommers einfach sicher war, dass ich nie wieder Bring Me The Horizon hören würde. Dass dieses beklemmende Gefühl bleiben würde und somit mal wieder eine Band ruiniert wäre. Es hat keine zwei Monate gedauert, bis die Band die wichtigste für mich werden sollte. Momentan fühle ich mich in keiner Musik mehr zuhause als in dieser. Nichts erinnert mehr an die alten Gründe, viel mehr ist es wie eine Heilung. Am Ende bleibt die Gewissheit, dass es damals die falsche Zeit und der falsche Ort war, dass es im großen Ganzen nichts bedeutet hat und dass es nur der Anfang der Geschichte und nicht das Ende war. Das sollte erst noch kommen und mit diesem die Rückkehr der Musik.

Throne habe ich euch bereits als Killersong vorgestellt, der zu Kraft verhilft und die Schritte beflügelt. (Meine Music Monday Songs werden morgens immer auf dem Weg getestet, es ist minimal weird.) Auch True Friends geht in die Richtung, hier haben wir aber definitiv diesen bitteren Einschlag, der weh tun kann. Trotz des Schmerzes ist auch True Friends ein Kampfsong, der hilft und nicht runterzieht.



Join The Club ist meine Neuentdeckung. Ein Bonus Track von Sempiternal, den ich nicht (!!!!! what the fuck is wrong with me) kannte. Mein absoluter Lieblingssong im November, wir stehen aktuell bei 173 Wiedergaben. Join The Club stimmt mich nachdenklich, zieht mich runter, ja ich gebe es zu, aber gibt mir auch unglaublich Kraft. Es ist diese Zwischenphase, in der mich aktuell befinde, die der Song für mich in Perfektion wiederspiegelt. Join The Club ist für mich brutal ehrlich und dabei genau das, was ich brauche, was ich bin, was mich weiter so bleiben lässt, auch wenn es oft einfach eine Katastrophe ist.

24. November 2016

Kein Elan - die Make-Up Edition

Hello ihr Lieben! In den letzten Wochen war es nicht nur hier auf dem Blog ruhig, auch bei mir privat hat sich der Fokus komplett umverlegt und ich könnte euch nicht mal sagen, auf was eigentlich. Der Herbst hat es mal wieder geschafft, dass alles viel zu schwer und viel zu anstrengend und viel zu viel wurde. Bei mir zeigt sich das immer wieder auch in meinem Schminkverhalten. Wenn ich alles hasse oder nicht klar komme oder irgendwas ziemlich weh tut, dann habe ich null komma gar keinen Elan irgendetwas mit meinem Gesicht zu machen. Schon gar nicht morgens, niemals morgens. Das Witzige daran ist, dass ich mich dann im Laufe des Tages aber selber dafür hasse, wieder wie ein Penner rumzulaufen. Am nächsten Tag also mehr Mühe geben. Nicht. Denn es geht nicht. Schon gar nicht morgens.

In den letzten Wochen habe ich dann aber doch eine gewisse Routine für mich gefunden, denn so wirklich ohne alles im Gesicht gehe ich ja dann doch nicht raus. Ich möchte euch heute gerne die Produkte vorstellen, die einfach schnell, schnell, schnell gehen und dabei trotzdem einen wunderbaren Effekt hinterlassen. Wie man zackig ohne Bock doch noch recht tageslichttauglich aus dem Haus kommt. Liegt mir so am Herzen.

Kurz nochmal die Anforderungen checken: Muss schnell gehen. Muss halten, was es verspricht. Steckt zwar null Elan dahinter, sieht aber nicht nach null Elan aus. Guter Effekt vorhanden. Check.

grundierung. Mit der Pflege kann man ja eigentlich nicht viel falsch machen. In Zeiten wie diesen ist es mir aber wichtig, dass die Tagescreme schnell einzieht, man praktisch gleich weiterarbeiten kann und im Verlauf des Tages nicht von irgendwas überrascht wird. Für mich ist die Hydra Bomb Tagespflege von Garnier dafür momentan das Produkt schlechthin. Meine Haut wird damit zwar nicht verbessert, aber auch nicht verschlechtert. Einfach ein to-go-Produkt. Concealer ist dann natürlich ein Muss, denn Schlaf gibt es zwar, aber er reicht nie. Wenn man wie ich der Typ ist, der immer so ein bisschen abhängig aussieht, weil Augenringe aus der Hölle, dann geht ohne sowieso nichts. Schnell den get picture ready! Concealer von essence aufgetragen und schon sieht man nicht mehr ganz so nach Tod aus. Mit einem Schwämmchen eingearbeitet, wirkt die Augenpartie aufgehellt und reflektiert das Licht, ein Effekt, den ich momentan nett finde. Viel zu anstrengend ist mir flüssige Foundation. Dauert ewig, muss man einarbeiten, wird am Ende dann cakey oder setzt sich ab oder weiß der Geier war. Einfacher geht's mit dem Compact Make-Up aus der get picture ready! Reihe. Reingedippt, aufgetragen, zack, fertig. Wirkt dann auch noch super natürlich, so als hätte man gar nichts im Gesicht.

ausdruck. Die Augen kann man so lassen, wie sie sind, man kann sie aber auch zum Kracher machen ohne dafür eigentlich etwas zu tun. Als Base einfach schnell den hellen Ton aus dem counturing set* von essence drauf, um das Lid zu neutralisieren. Ein schwarzer Lidstrich ist dann einfach viel zu viel des Guten, dafür braucht man Zeit, Geduld, Ausdauer und Genauigkeit. Haben wir nicht, genauso wenig wie Lust drauf. Trotzdem wollen wir irgendwie Ausdruck ins Gesicht kriegen und das geht extrem gut mit dem extreme lasting eye pencil* von essence. Ich habe die Farbe Rockin Taupe. Macht vor allem bei blauen Augen einen wunderschönen Effekt! Mit dem Stift lässt sich super einfach ein Lidstrich ziehen und den Wing kann man getrost weglassen meiner Meinung nach. Tragebilder könnt ihr euch hier mal anschauen.

rahmen. Den Hauptteil haben wir geschafft, aber was natürlich nie, nie, nie fehlen darf: Wimperntusche. Damit lässt sich wohl am meisten machen und hier seht ihr drei meiner Favoriten momentan. Ganz überraschend hat sich die Lash Dresser Comb Mascara* von Catrice einen Rang ganz oben ausgehandelt: sie macht wahnsinnig lange Wimpern, klumpt aber auch. Whyyyyy. Ansonsten setze ich total auf Produkte von essence, nichts anderes mehr! Wozu auch? Optional können wir noch was für unsere Brauen tun (mache ich immer seltener) und dafür ein getöntes Augenbrauengel verwenden, weil easy und fast und so. Zum Eyebrow Filler von Catrice wird sicher noch eine Review kommen, bin mir hier noch etwas unsicher, aber besser als nichts allemal!

Mit diesem Beitrag hoffe ich euch ein paar Empfehlungen mitgegeben zu haben und vielleicht findet jemand darin seine Motivation wieder. Geht es euch auch manchmal so oder kennt ihr das gar nicht? Und wie schafft ihr es euch aufzuraffen? Bin dankbar für jeden Tipp! Habt noch eine schöne Zeit! x Maja

*PR-Sample

21. November 2016

von herzschmerz, wien & dem langen weg zurück. | musicmonday#48

Hello ihr Lieben! Der heutige Music Monday soll kein klassischer werden, im Sinne von ich gebe euch einen Song, der die Motivation in den Tag bringt, sondern viel mehr einer, der eine Geschichte erzählen soll. Auch wird er insofern nicht wie die anderen, als dass ich euch gleich noch ein paar Eindrücke aus Wien mit hineinpacke, was man als Teil der Geschichte ansehen kann, oder eben nicht. Zwei Songs sollen uns hindurch begleiten und dabei ist es mir das Wichtigste, dass am Ende die Hoffnung steht und der Glauben an das Gute, auch wenn es unvorstellbar erscheint. Wie ein Konzeptalbum, nur anders. Spoiler: Es könnte pathetisch werden, es könnte sprunghaft werden, es könnte ein Ausschnitt werden, der es nicht in den Film schafft.

vienna november 16
Take me to Loveland
And no one's gonna find me
Cause I'm leaving this old place
I don't care

Wien war verregnet, grau, ein November, wie er im Buche steht. Und trotzdem hat das der Vielfältigkeit und der Schönheit der Stadt keinen Abbruch getan. Wien war einfach da, ohne aufdringlich zu wirken, ohne den Zwang dies und das zu sehen und zu tun, mit Möglichkeiten oder einfach dem Trost liegen zu bleiben. Mit Menschen, die ihren Weg gehen, ihr Leben leben und dich das Gleiche tun lassen.



Milky Chance könnte jedem ein Begriff sein, da das Duo mit Stolen Dance recht oft im Radio lief und sogar mir irgendwie unter gekommen ist. Stolen Dance hat einen Text, der unter die Haut geht und damit weit oben landet, den Track an sich kann ich aber absolut nicht mehr hören, zumal er auch einfach nur die Spitze des Eisbergs darstellt. Wenn man sich so umhört, dann ist das natürlich immer geschmacksabhängig und sowieso von der Situation, aber auf dem Debütalbum Sadnecessary finden sich Songs, die den einen oder anderen Musikliebhaber umhauen könnten. Allein der Titel hat bei mir ein Gefühl ausgelöst, das gar keinen Widerstand möglich gemacht hätte, als sich genauer damit zu beschäftigen.

vienna november 16
Nothing's too far
I handle that
Oh trust me
When we're leaving this old place
I don't care

14. November 2016

karma has no deadline | Music Monday #47

Hello ihr Lieben und willkommen zu einem weiteren Music Monday. Der heutige ist ein ganz besonderer und wirklich spezieller für mich, denn er ist einfach nur getränkt in schlechte Gefühle. Und vielleicht ist das nicht das Richtige, aber vielleicht ist es auch umso richtiger so. Denn es gibt sie doch, diese Zeiten, in denen man morgens panisch nach einem Rezept gegen geschwollene Augen sucht, in denen man in der Arbeit steht und dem nächstbesten ins Gesicht schlagen möchte, in denen man nichts spürt, außer einem Ziehen in der Magengegend, das so abscheulich ist, dass man es nur seinem schlimmsten Feind wünscht und vielleicht nicht mal dem. Dann haben wir zwei Möglichkeiten: Musik, die einen noch krasser runterzieht oder Musik, die einem zumindest den Antrieb der Aggression gibt. Damit wollen wir uns heute beschäftigen. So schlecht es sein mag bitter zu sein, so wird es einem doch zu Stärke verhelfen.

You got a lot of nerve
But not a lot of spine
You made your bed
When you worried about mine
This ends now

In den letzten Wochen hatten wir ja sehr viel Musik, die sich um diesen gewissen Herzschmerz gedreht hat, aber tatsächlich ist das alles nichts im Gegensatz zu dem, was jetzt kommt. Ein absehbares Ende tut vielleicht noch etwas weh, aber es wird doch nie daran herankommen, wenn es von jetzt auf gleich kommt. Wenn Versprechen gebrochen werden und Menschen ihr wahres Gesicht zeigen, das man nicht einmal in Horrorvorstellungen gesehen hat.


Bring Me The Horizon - True Friends

Es gab mal eine Zeit, in der ich gedacht hätte, dass ich nie wieder Bring Me The Horizon hören würde. Diese Zeit ist vorbei, die Wunden sind geflickt und es gibt nichts, das jetzt besser passen würde. Das geht heute an alle, die zu gut waren und dafür einen Schlag mitten ins Gesicht kassiert haben.

It's funny how
Things work out
Such a bitter irony
Like a kick right to the teeth
It fell apart
Right from the start
But I couldn't even see
The forest for the trees
(I'm afraid you asked for this)


Ich habe mich bewusst dafür entschieden euch das Lyric Video zum Song zu zeigen, weil es meiner Meinung nach einfach mehr reinknallt. Die Visualisierungen unterstreichen den Text, wie es besser nicht sein könnte; dennoch ist auch das offizielle Video unbedingt einen Blick wert! 

It's kind of sad
Cos' what we had
Well it could have been something

I guess it wasn't meant to be
So how dare you
Try and steal my flame

You can run
But you can't hide
Time won't help you
'Cause karma has no deadline


True Friends ist in meinen Augen einer der wichtigsten Songs, einer der Songs, von denen jeder seinen eigenen haben sollte. Der genau das herausschreit, was einem durch den Kopf geht, was einen vergiftet und dabei doch das Gute herauszieht. Der den Blick nach vorne richtet und immer nach vorne, denn das ist unser Weg. 

I wouldn't hold my breath if I was you
'Cause I'll forget but I'll never forgive you
Don't you know, don't you know
True friends stab you in the front
I wouldn't hold my breath if I was you
You broke my heart and there's nothing you can do
And now you know, now you know


Und so falsch es einem vorkommen mag, so sehr man dadurch verletzt wurde: bleibt ehrlich. Immer. Es sind genau die, die einem das Messer ins Herz rammen. Die, die die Wahrheit weder vertragen noch aussprechen können. Die, die sich durchs Leben mogeln und dabei immer sich selbst belügen werden. Und so sehr sich das Messer noch dreht, irgendwann wird es das nicht mehr. Die Erfahrungen sind Gold wert, auch wenn sie sich wie Dreck anfühlen und auch wenn ihr euch genauso fühlt. Cos karma has no deadline.

Bei Katharina auf Großstadtgedanken findet ihr heute kraftvollen, rotzigen Rock, gemischt mit einer Prise Blues, Newcomer-Charme und künstlerisch genutztem Leid. You always deliver.

Mit diesen Worten verabschiede ich mich erstmal. In meinen eigenen Sumpf aus Blut, in dem ich gerade herumwuchere und nach Wien, wo es vielleicht besser, aber vielleicht auch schlechter wird. Es geht weiter. Passt auf euch auf. Maja

11. November 2016

Aufgebraucht 10/12

Hi ihr Lieben! Ich sag's euch ja nur ungern (?), aber das Jahr nähert sich unweigerlich seinem Ende.. November. Verrückt. Viel mehr fällt mir dazu gar nicht mehr ein. Einerseits bin ich froh, andererseits trauere ich dem Sommer immer noch hinterher und sowieso steckt viel zu viel Zukunft in der Gegenwart. Hä? Reden wir noch drüber. Jetzt wollen wir aber erstmal die Gelegenheit nutzen und einen letzten Blick zurück in den Oktober werfen und uns meinen aufgebrauchten Produkten widmen. :)

Der Oktober war mau, aber ich war auch wirklich null auf's Aufbrauchen fokussiert. Dass da so eine Challenge noch im Hintergrund schlummert? Wayne. Überfordert mich minimal, soll sich aber bis zum Jahresende nochmal ändern. Einige Produkte habe ich im Oktober auch einfach wieder aussortiert, denn so ein Haltbarkeitsdatum lässt sich irgendwann auch einfach nicht mehr ignorieren..

♥Favorit♥ anatomicals look, you've got chocolate all over your face | anti-stress face mask: Meine absolute Lieblingsmaske. Das Design, die Message, die Wirkung - Perfektion existiert. Knallt euch einfach mal "Schokolade" ins Gesicht, die eure Haut reinigt und wunderbar zart macht, es wird euer Leben verändern. Zumindest für fünf Minuten. Auch eine Knaller-Geschenkidee! (Wir erinnern uns, da war irgendwas im Winter..)

Neutrogena Deep Moisture Bodylotion Feuchtigkeitspflege: Die Probe war mal irgendwo dabei, aber keine Ahnung mehr wo. Außerdem war ich wochenlang überzeugt, dass es sich um eine Handcreme handelt. Was mein Gehirn tut? Man weiß es nicht. Lag bei mir immer griffbereit bei den Stiften und ist so relativ schnell leer geworden. (Tipp.) Die Lotion ist typisch lotionhaft (ach echt, Maja?), das heißt eher flüssig, recht feucht und einfach nicht so schwer und reichhaltig wie eine Creme. Die Lotion zog relativ schnell ein und hinterließ nur einen leichten Film. Mir hat der Pflegeeffekt aber nicht sonderlich gefallen. Kurzzeitig okay, langfristig nichts. Für mich war das Hautgefühl nach der Anwendung auch nicht angenehm gepflegt, sondern viel mehr künstlich "weich". Würde ich nicht kaufen. 

Luvos Heilerde Anti-Stress Maske: Den Background zum Maskenkauf könnt ihr hier nachlesen, ich möchte mich gerade nicht wiederholen, obwohl ich das sonst pausenlos und gerne mache.. Die Maske arbeitet auf der Haut, bei mir hat es bei beiden Anwendungen um die Nase herum wahnsinnig gezogen. Eine Irritation oder Rötung konnte ich aber nicht feststellen, was mich wirklich erleichtert hat. Die Haut war im Anschluss an die Maske toll gereinigt und hat sich sehr frisch angefühlt. Like! Ich muss mir jetzt wirklich mal die große Größe suchen.. 

♥Favorit♥ Balea Fit For Stress Deo*: Meine Lobhymnen zu diesem guten Stück könnt ihr hier in aller Ausführlichkeit nachlesen. Ich bin immer noch total begeistert, auch wenn das Deo zwischendurch für ein paar Tage weiße Flecken hinterlassen hat. Dann nicht mehr. Keine Ahnung. Was noch interessant ist: Es hat bei mir EWIG gehalten, an die zwei Monate und daher verneige ich mich noch einmal vor dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Nachkauf sowas von garantiert. 

Tigi Catwalk Haute Iron Spray - Hitzeschutz: Das Spray von Tigi riecht unglaublich gut und ist super ergiebig. Es schützt die Haare in meinen Augen vor Hitze und unterstützt den Glättungseffekt. Leider sind die Haare am nächsten Tag nach der Anwendung aber einfach nicht mehr zu gebrauchen und sollten am besten sofort wieder gewaschen werden, da sich das Produkt super schwer entfernen lässt. Für mich ein Grund es vorzeitig zu entsorgen. Schade drum!

Schwarzkopf 3 Wetter taft Ultra Haarlack: Mag ich! Den Halt würde ich jetzt nicht als Ultra bezeichnen, dafür verklebt der Lack die Haare aber auch nicht ultramäßig und beschwert sie so gut wie nicht. Kaufe ich immer wieder nach. 

Rival de Loop Hyaluron Booster Konzentrat*: Jegliche Tropfen, Booster, Gele sind seit einigen Monaten in aller Munde und super beliebt. Mich hat der Hype nie richtig gekriegt, ich bin auch einfach viel zu faul dafür. Von Rossmann habe ich im Sommer dann ein Pflegepaket zugeschickt bekommen (thanks) und ihr seht ja jetzt, wie lange ich für die Ampullen gebraucht habe, ehm. Das Prinzip fand ich recht ansprechend, allerdings war in einer Ampulle einfach viel zu viel Inhalt für mein Gesicht (und ich habe viel Gesicht). Das feuchte Konzentrat hat einen leichten Film auf meiner Haut hinterlassen und wurde manchmal etwas weißlich schaumig (fragt mich nicht..).  Es hatte einen kühlenden Effekt und die Haut hat sich sofort merklich straffer angefühlt - like! Der Soforteffekt hat mir super gefallen und auch das Ergebnis am nächsten Morgen. Ich muss aber sagen, dass ich langfristig keine Veränderung gesehen habe, aber ich habe es halt auch nicht konsequent durchgehalten. Mir persönlich wäre eine tägliche Anwendung auch einfach a) zu aufwendig, b) mit zu viel Müll verbunden und c) dann auch zu teuer mit knapp fünf Euro für eine Packung. Für all die Fans von Konzentraten aber definitiv mehr als einen Blick wert! Ich würde das Produkt einer Freundin empfehlen, haha. 

♥Favorit♥ p2 Perfect Eyes Base: Eine der besten Eyeshadow-Bases aus der Drogerie! Der Zusatz ist eigentlich unsinnig, einfach eine der Besten. Hat mich ewig lange solide begleitet, selten im Stich gelassen und ist so ultra ergiebig, dass ich sie jetzt wegen des Haltbarkeitsdatums entsorge. Immer einen Blick wert! Beschde♥.

essence get BIG! Lashes volume curl Mascara: Ich bin eigentlich ein sehr großer Fan der Mascaras von essence und setze konsequent nur noch auf diese Marke. Von der get big! lashes Mascara wurde ich aber wirklich enttäuscht und ich kann sie euch gar nicht empfehlen. Das Bürstchen ist riesig, macht aber einen Effekt gleich null. Die Wimpern hängen einfach so herunter, haben keine Dichte, nada, nichts. Fail!

♥Favorit♥ Alterra Liquid Eyeliner*: Eyeliner müssen schnell und präzise gehen. Nicht murren, leicht wieder zu korrigieren sein, aber dann auch bitte halten. Keine Stunde morgens mit dem Mist vergeuden und dann doch nichts erreicht haben. Der Alterra Liner erfüllt für mich so ziemlich alle Kritierien, die ich an einen Eyeliner stelle, er wurde für mich bisher nur von einem Liner von NurBesten überboten und ist somit ein krass guter Begleiter für den Alltag. Und noch krasser ergiebig. Love! Nachgekauft! Mehr Infos: hier

♥Favorit♥ Catrice Lash/Brow Designer: Mein liebstes Augenbrauengel, das ich letztens nicht mehr im Regal gefunden habe. Macht es schonend - gibt es das noch? Ultra ergiebig, im Prinzip noch voll, aber schon Jahre alt und daher mal auswechselbedürftig. War für mich immer die Nummer Eins, hat die Brauen in Form gebracht, egal ob mit oder ohne Ausfüllen. 

bebe young care intensive care Labello: Ein farbloser Labello (gut), der leider eher schlecht mit den Lippen verschmilzt und sich mehr als Schicht darauf legt. Die Pflegewirkung ist trotzdem okay, allerdings hat sich das Produkt bei mir mal wieder am Rand abgesetzt. Somit leider nichts, das ich weiterhin benutzen möchte. 


Und ihr so? Bock auf aufbrauchen oder nicht? Bock auf Produkte kaufen oder Produkte lieben? Bock auf den Winter? Erzählt mir alles. x Maja

*PR-Sample

7. November 2016

Captain Capa - Faraday | Music Monday #46

Hello ihr Lieben! Monday again. Heute, an diesem Tag, den ich erwartet hatte, auf den ich mich extrem gefreut hatte und den ich jetzt krass fürchte, wollen wir uns dem Monday Blues nicht lange hingeben, sondern uns gleich beschallen lassen. Die schönste Sache auf der Welt feiern, die noch alles gerettet hat - die Musik.



Captain Capa - Faraday

Kennt ihr das, wenn es sofort Klick macht? Wenn ihr nach einer Sekunde Bescheid wisst? Einfach Bescheid. So war es bei mir mit dem heutigen Song. Beim allerersten Hören wusste ich, dass er heute hier rein muss, dass es gar nicht anders geht. Dass es keine Ausreden gibt, dass nichts besser passen würde. Boom.

Captain Capa ist eine Band aus - SURPRISE - Deutschland, die bei Audiolith unter Vertrag steht. Deutschland kann doch was, wer hätte es für möglich gehalten? In diesem Jahr habe ich so viele deutsche Künstler zu schätzen gelernt, ein ganz neuer Bereich hat sich mir erschlossen and I'm so thankful. Captain Capa stehen irgendwo im Electro-Genre, ich würde da aber definitiv noch das Wort Pop dranhängen. Eigentlich noch recht unbekannt, aber schon zweimal auf der Warped-Tour dabei gewesen. Whaaaat? Dranbleiben ist angesagt.

One
Oh god a shooting star
Make up a wish before we’re falling apart
Pictures in your head, could you go back in your mind
The story is told and we can’t go back in time
Two
Another wish in my head
Do you wish for the same
What are you thinking instead?
All I know for sure is – we can never go back
All I know for sure is – we can never go back

Faraday war in meinem Mix der Woche. Ich kann es nur immer wieder sagen: diese Playlist kann sich so lohnen. Der Track knallt rein, eben so antreibend popmäßig, trifft den Nerv des Laufens, Laufens, Laufens, aber wohin? Dabei bleibt der Gesang roh, eine Komponente für sich bis es in den Chorus geht. Für mich ist der Song auf seine Art emotional und trotz seiner Kraft nachdenklich und bewegend.

Three
Why are you taking my hand?
Did you forget that it was me to pretend?
All I really know – I need to see you again
All I really want is to see you again
Four
I want you back in my heart
My last wish before we’re falling apart
I don’t put my trust in a shooting star
No I don’t put my trust in a shooting star

Songs kriegen uns ja nicht einfach so. Besonders nicht die Textfanatiker. Manchmal passiert es uns aber, dass wir etwas hören und sich sofort eine Tür in unserem Kopf öffnet. Eine Tür, die vielleicht schon mal offen war. Die Geschichte mit den shooting stars hat das bei mir gemacht. Manchmal entstehen Bilder zu Songs, aber manchmal sind die Bilder auch schon da gewesen und der Song fügt sich ein in das Puzzle und das Leben wird gefühlt zum Film. Wünsche. Wünsche sollen präsent sein, "damit uns kein Zweifel unseren Wunsch zerstört", aber was bringt es? Und wie lange muss man warten? Vielleicht ist es doch einfach Humbug sich darauf zu "verlassen".

It’s the way you dance (to my favorite song)
It’s the way you sing (I never felt so wrong)
How you touch my hands (when we say good bye)
It’s the storm you bring (right into my life)

In meinem Kopf bleibt dieses Bild. Diese eine Nacht, als sich scheinbar eine Tür geschlossen hat, für die es Zeit war. Aber gleichzeitig habe ich krampfhaft versucht, eine andere offen zu halten, alle meine Wünsche reingepackt und so vernünftig es wäre, sie endlich zu schließen, sie bleibt offen. Die Erkenntnis, dass es vorbei ist, aber man nicht loslassen kann.

Was bleibt? Musik bleibt. Musik, die Wunden aufreißt, aber auch verschließt. Für mich ist Faraday einer der Tracks, der einfach genau das lebt. Und wenn es keine Stille mehr geben würde, wäre das vollkommen okay. Einfach in der Musik verschwinden. Die Konstante im Leben, die überall hin mitgeht. So much love.

So, alle noch dabei? Was ist euer Soundtrack zum Montag? Und wer kennt Captain Capa?

"Die Kraft von Musik ist es, Emotionen in einem auszulösen, neue Gefühle hervorzurufen oder vorhandene zu intensivieren. " So schreibt Katharina in ihrem aktuellen Music Monday, in dem sie uns nicht nur Schwung und Kraft mitgibt, sondern auch Einblicke in die Vergangenheit gewährt. Zu lesen und hören hier.
Ihr wisst, dass ich euch nur das Beste wünsche :*
Maja

3. November 2016

essence - get picture ready make-up & concealer | review

Hi ihr Lieben! Etwas länger ist es mittlerweile her, aber wir waren noch gar nicht fertig mit den Neuheiten von essence! So richtig neu sind die ja jetzt nicht mehr, aber deshalb natürlich nicht weniger interessant! Im heutigen Beitrag möchte ich euch das Make-Up und den Concealer aus der get picture ready!-Reihe vorstellen, die mich in den letzten Wochen täglich begleitet haben - viel Spaß!

Get Picture Ready! Long-lasting Compact Make-Up
10 matt ivory*
20 matt nude
>#nofilter! Das neue Kompakt-Make-Up verleiht ein gleichmäßiges, makelloses Finish. Dank integriertem Schwämmchen und Spiegel kann die Cream to powder-Textur einfach aufgetragen und verblendet werden – perfekt „on the go". Um 3,95 €. Erhältlich in vier Farbtönen.<