12. Dezember 2016

liebster award |gettoknowtheauthor

Hello ihr Lieben! Immer wieder montags.. Nein, stopp, heute nicht. WAS. Ja. Heute soll es mal keine Musik geben, stattdessen dürft ihr heute etwas über mich lesen. Das tut ihr ja eigentlich ständig, aber heute wollen wir uns sechs Fragen widmen, die ich für euch beantworte und so lernt ihr mich vielleicht ein wenig besser kennen. Der Freak mit den komischen Andeutungen zwischen den ganzen Lyrics denkt ja ab und zu doch noch an was anderes als Kosmetik und Musik.



Diana und Katharina von Großstadtgedanken haben mich getaggt, worüber ich mich sehr gefreut habe! Lest gerne bei ihnen nach, was sie so über Make-Up, Youtube, Urlaub und Leipzig zu erzählen haben! Thaaaaaanks, ladies :*


Und los geht's!

#1. Würdet ihr euch eher als introvertiert oder extrovertiert beschreiben?
Ambivertiert. Wenn ich wirklich die Wahl zwischen den beiden treffen würde, muss ich mich wohl als introvertiert kategorisieren, was mir selber gar nicht gefällt. Extrovertiert würde mir allerdings auch nicht gefallen, da ich zuweilen wirklich an meine Grenzen stoße im Umgang mit extrovertierten Leuten, ähm. Im Laufe meines Lebens (hahahaha, Maja, haha) habe ich mich aber deutlich verändert, früher war ich wirklich wahnsinnig introvertiert, heute ist das anders und es wird auch immer besser. Ob man das als Problem sieht, ist ja jedem selber überlassen, für mich ist es eines, auch wenn's sicher nicht die Kategorie an sich ist.

#2. Wie geht ihr mit Kritik um?
Ich muss sagen, dass mich Kritik meist schon trifft und sehr beschäftigt. Ich kritisiere mich eigentlich die ganze Zeit selbst, umso schlimmer wird's dann, wenn mal was echt daneben geht, was ich jetzt selbst nicht so gesehen hätte oder, wenn man die Bestätigung kriegt, obwohl man sich Mühe gegeben hat. Kritik ist natürlich wichtig, damit man sich weiterentwickeln kann und irgendwo kann man sie einfach nur als Ansporn sehen. Ich erinnere mich da an meine journalistischen Anfänge zurück - ich habe die laufenden Belehrungen gehasst, aber mich dann echt an den Tipps orientiert und sie mir zu Herzen genommen, was seinen Erfolg gezeigt hat. Heute nehme ich Kritik von den richtigen Leuten an und versuche sie zu beherzigen, aber ich kann auch erstmal echt unfair werden, weil ich mich angegriffen fühle.

#3. Wo holt ihr Kraft, wenn es mal nicht so gut läuft?
In der Musik. Bei meinen Eltern. In Aufgaben und Obsessionen. Wenn es nicht gut läuft, arbeite ich meist von morgens bis abends, suche mir immer neue Baustellen und lege Termine so, dass ich kaum Zeit zum Nachdenken habe.


#4. Womit könnt ihr am besten abschalten: Musik, Film/Serie oder Buch?
Abschalten wohl wirklich am besten mit Büchern. Musik wühlt mich meist sehr auf, Serien sind so "anstrengend", Bücher sind einfacher und alles ist ruhig, vor allem der Kopf. Man taucht in eine neue Welt ein und blendet alles andere aus.

#5. Wie sieht für euch der perfekte Sonntag aus?
Vollkommen ohne Aufgaben und Stress ein Buch im Bett lesen. Sonne und Kaffee auf dem Balkon.

#6. Wenn ihr euch eine Charaktereigenschaft an euch selbst wünschen könntet, welche würdet ihr gerne haben?
Über diese Frage habe ich am längsten nachgedacht, tatsächlich mehrere Tage. Die Antwort ist immer anders ausgefallen, aber konstant geblieben ist doch, dass ich mir nichts wünschen würde. Viel mehr würde ich das eine oder andere ablegen wollen oder verändern. Und das ist ja auch genau das, was möglich ist und woran man täglich arbeiten kann. Wie würde ich gerne sein? Ein besserer Mensch. Ein Mensch, der besser ankommt, lockerer ist und nicht so extrem selbstkritisch. Aber wer weiß, ob ich mich dann selbst noch mögen würde? Ob ich noch ich wäre? Es ist nicht schwer everybody's darling zu sein, es ist schwerer anzuecken, aber es ist auch gut so. Natürlich wäre ich auch gerne einfach nicht so voreingenommen, so anti, so passiv. Aber kommt Zeit, kommt Rat? Alles ist im Umschwung und alles wird mal Sinn ergeben. Manchmal ergibt sich die Veränderung ganz von selbst, es geht scheinbar gar nicht anders und es wird einfach sein. Bäm. Als ob ich diesen Blogeintrag nicht auch kryptisch beenden könnte!

Ich hoffe, euch hat der Beitrag gefallen! Ich mochte die Fragen total gerne, echt mal was anderes oder? :)

We could end all this pain right here, we could rewind all of those tears.<< Das ist nur eine der Botschaften, die ihr heute in geballter Frauenpower bei Katharina auf Großstadtgedanken finden könnt. Straight from the heart - guckt euch das an. I love it!


Habt eine wunderbare Woche! Eure Maja

Kommentare:

  1. Wie cool, wie cool, wie cool! Sehr schön zu lesen, alles, alles!

    Der Punkt mit dem den Tag vollknallen find ich interessant. Hätte ich so nicht gedacht, aber wie auch? 😅 Spannend. Kenne ich nur von anderen, es sei denn, es ist scheinbar so existenzbedrohend, dass man nicht mal zu hause vor seinen Gedanken fliehen kann.

    Sehr schön fand ich auch den Punkt mit der Kritik. Früher hätte ich nur geheult, mittlerweile gehe ich auch mehr auf Angriff, oder zumindest innerlich auf anti-Haltung. (Waaas, du willst mit ans Bein pissen? Dann Beweis erstmal, dass es schlecht war.) Journalistische Anfänge? Ich dachte mit ja so was, aber GEIL! 😊

    Intro vs. Extro. Die Antwort ist genial. Weil ich mich genauso fühle. Und weil sie nichts sagt und doch alles. Ich habe mich ein bisschen in das Thema eingelesen, stop, halt: ein Buch gelesen, was ich sehr augenöffnend fand. (Ich stehe ja grundsätzlich erst einmal auf diesen Schubladen-Scheiss zum Abstecken der Welt, wie ich vorhin noch so schön zu jemandem sagte.) Der Titel ist glaube ich - der Kater sitz grad auf mir und ich kann mich nicht bewegen - "Leise gewinnt". Da gibt es 4 Typen von Intros. Es sind also durchaus schmale Grade, der eine mehr verschlossen und auf Ruhe bedacht als der andere. Wie die dann so im team funktionieren etc. Alles Stereotypen, aber echt spannend. Vielleicht gibt es ja auch 4 Typen von Extros und du findest dich da wieder? Hab grad voll Lust darüber mal einen Post zu schreiben. Hach.

    Auch die letzte Antwort ist ja mal so was von philosophisch gelöst! In der Realität wärs wohl so: Es ist leichter Dinge abzulegen als neu zu lernen. Wären wir dann noch wir selbst? Reine Utopie.

    Alles, alles Großartige für die Woche! Hat wieder RIESEN Spaß gemacht, ich kann es nicht oft genug sagen! ❤️
    Katharina

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    1. Daaaaaaanke dir! :)

      Ich muss ja sagen, dass es für mich zuhause am schlimmsten ist, vor allem am Wochenende. Da grausts mir immer richtig davor, haha.

      Hey, das gefällt mir irgendwie. "Beweis das erstmal." Nice! Ist vielleicht gar nicht so verkehrt, sonst macht man sich auch nur selbst fertig, wenn man alles gleich total "annimmt". Haha, jooooa, geeeeeht. :D

      Schreib einen darüber! Bitte!!! Das Thema klingt mega interessant! Mir fällt es halt echt schwer, einen Charakter in so eine Schublade zu stecken, weil irgendwas immer nicht passt, was super gut ist! Ich hatte diese Woche erst so ne Diskussion darüber, da ging's zwar um Gut und Böse, aber da hab ich auch schon dafür gekämpft, dass man alle Sichtweisen betrachtet. Manchmal bin ich mir echt nicht sicher, ob das schlau oder dumm ist.

      Ist man jemals man selbst? Und wie geht das, dass man sich bei jeder Person irgendwie anders verhält, wenn auch nur im minimalen Unterschied? Verrückt.

      Ich danke dir <3

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  2. Toller Post!
    Ich finde auch, ein Sonntag muss total entspannt sein, um ein 'richtiger' Sonntag zu sein..:D
    Xoxo♥
    rosythings

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