30. Januar 2017

der januar in songs

Zum heutigen Music Monday gibt es meine liebsten Tracks aus dem Januar. Die Tracks, die mich bewegt haben, die mich durch den Monat begleitet haben, die mit ihren Einzelteilen ein großes Ganzes bilden. Vielleicht ist ja auch eine Neuentdeckung für euch dabei. 

>I love music. It fills the void in me, I feel. It fills some of it, at least.< (Adam Anderson)

Einer der besten Tracks im ganzen Universum (!), viel zu kurz und nirgends zu bekommen. Für jeden, der sich absolut verloren fühlt. Der Satz "A world I can't believe in anymore" zählt zu den Top 5 der brutalsten Sätze, die man sagen kann - für mich - und spiegelt dabei einen Abgrund wieder, der gesellschaftskritischer nicht sein könnte.

Der Zeitpunkt ist gekommen, um auf den Hypetrain aufzuspringen! Ich habe Annenmaykatereit ausgecheckt und ja, gar nicht so übel. Die obige Version ist komisch, aber das Beste, was ich finden konnte, bitte im Streamingdienst eures Vertrauens suchen. Henning May hat eine extreme Stimme (was wir ja schon im Zusammenspiel mit K.I.Z. feststellen durften) und auch, wenn mir die Songs auf Dauer irgendwie nicht rund genug sind, so haben's doch einige Tracks der Texte wegen in meine Playlist geschafft. Sehr, sehr empfehlen kann ich euch auch "Bitte Bleib", ich könnte mich in den Refrain reinlegen. Genau. Mein. Ding. 


Handcuffs ist der Track, der momentan auf meiner Soul-Liste ganz oben steht. Soul jetzt nicht im Sinne von Musikstil, sondern von ich muss diesen Track in Dauerschleife hören, der Text geht mir direkt ins Herz und einfach diese Songs, die treffen, treffen, treffen. Handcuffs löst in mir dieses Gefühl der Liebe aus für die Musik, die so schön sein kann, auch wenn sie es nicht ist, das Gefühl der Bewunderung für die Poesie und dieses Ziehen von dem man nicht weiß, ob es einen gleich zerreißen wird oder nicht. Handcuffs erzählt für mich eine ganz eigene Geschichte, die mein Kopf noch nicht ganz begreifen kann, aber irgendwann wird. Handcuffs ist aber auch einfach nur unsagbar kalt.

I'd do it to you like you do it to me | If I knew you would get away fine
I'd hold them down and I'd squeeze real soft | To let a piece of myself die
I'd drive my car off of a bridge | If I knew that you weren't inside
With the pedal to the floor, who could ask for more? | A fantastic way to kill some time
And you could lay on your back and be beaten | You could put up your fists and fight

You're still lying

Hier haben wir dann den richtigen Soul! Wurde mir zumindest so gesagt! :) So, so einzigartig, ich kann euch absolut nichts Vergleichbares zu diesem Track sagen. Anfangs war er tieftraurig, das war aber nicht das, was überwiegt hat. Der Song wird auf einer sanften Ebene gehalten, mit leichten musikalischen Elementen, die dem Ganzen so viel Kraft geben. Wunderbarer Winter-Song, perfekt das Lyrics-Video dazu. Treiben lassen.

Jut, den Song kennter ja jetzt. Ich verrat euch aber ein Geheimnis - der verliert einfach nicht an Wirkung. Textlich von Anfang bis Ende einfach mit das Beste, was ich jemals gehört habe. I'm not exactly sure what I should say. Manchmal sind die Dinge zu groß, um sie beschreiben zu können. Das hier ist so ein Ding. Manchmal kann man nicht reden, sondern muss einfach fühlen. So much love for a broken heart. 

King 810 ist so eine Band, die ich eigentlich mögen sollte, weil sie zu diesem gewissen Kreis gehört, aber es gibt nur einen Song, der mich bisher gekriegt hat. Der aber so richtig. Eyes ist sehr düster, geheimnisvoll, kraftvoll, unheimlich, sanft, wütend. Paradox? Nein. Stark.
[I have a heart built for war, but I have never fought no fucking war like this
I'll tell him just what the truth is, I'll tell him that I was stupid]

the national - available
Last but not least! Mitten ins Herz meines Gehörgangs getroffen. The National waren mir immer zu ruhig und das sind sie auch immer noch, aber Available ist einfach das komplette Gegenteil als das, was man von der Band so kennt. Laut, roh, aggressiv, antreibend, so, so gut. Täglich auf Repeat. Der perfekte Song, um den Januar zu beenden. Love or whatever you call it. 

Katharina hat heute für euch auf Großstadtgedanken einen Music Monday der Extraklasse, mit dem Künstler, der sie am längsten begleitet und den sie nach 14 Jahren nun live erleben durfte. Auch von mir sehr geschätzt!
Was war euer Soundtrack im Januar? Alles Liebe für die neue Woche,  Maja

Kommentare:

  1. Toller Beitrag, ich lese sowas immer super gerne! Musik ist einfach ein absolutes Muss in meinem Leben, darüber definiert sich alles irgendwie. Finde es verrückt, wie es Leute da draußen geben kann, die keinen personalisierten Musikgeschmack haben und einfach das hören, was im Radio kommt - WAS ZUM HENKER IST LOS MIT EUCH ?! :D
    Sleeping at Last mag ich super super gerne, auch den Song, den du gepostet hast kenne und mag ich sehr gerne. Als kleiner twilight Fan habe ich mich damals sehr gefreut, als ihr Song "Turning Page" im Film erschien, andererseits war ich natürlich auch furchtbar sauer, weil ich keinen Bock hatte, dass die Mainstream werden. Aber dennoch finde ich den Text des Songs einfach so wunderwunderschön!
    Liebe Grüße! <3

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    1. Danke dir! :)
      Ja, das finde ich auch immer wieder etwas befremdlich.. Die Musikauswahl ist halt auch sehr beschränkt, aber besser geworden als noch vor einigen Jahren! Ich weiß den Radio oft sehr zu schätzen, aber privat könnte ich das nie hören und ausschließlich gleich gar nicht. Also same! :D
      Das ist tatsächlich an mir vorbeigegangen, obwohl ich den Twilight-Soundtrack recht verfolgt hab :x Muss ich gleich noch reinhören :)

      Liebste Grüße!

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  2. Huhu Maja!

    Dein Januar war geprägt von unfassbar schweren Titeln, wie es für mich aussieht.
    Alter, Falter. Der erste Song hinterlässt mich mit simplem Weltschmerz. Wo findest Du nur solch krassen Kram?
    Oh, dafür musste ich bei AnnenMayKantereit lachen. Fürchterlich überbewertete Band, wie ich finde xD
    Bei King 810 musste ich nach kurzer Zeit ausmachen, weil ich das Gefühl hatte, mir schnürt es die Kehle zu. Übles Zeug.

    Mein Januar war das komplette Gegenteil von deinem. Also wirklich. Gegensätzlicher kann es nicht sein. Von der Plattenfirma immer liebevoll Extreme Power Metal genannt (weil normaler Power Metal einfach zu langsam ist) haben mich DragonForce begleitet, gepackt und mir übelst in den Arsch getreten. In Dauerschleife lief bei mir der Song Tomorrow’s Kings. Mit Through Fire and Flame (live) auf YouTube hat man auch den Beweis, dass sie tatsächlich so verfickt schnell spielen können. Hach. Watt schön!

    Hab einen schönen Start in den Februar!
    Liebe Grüße
    Miriam von schwarzweisspositiv.de

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    1. Ich muss zugeben, dass ich erstaunt bin, dass die Songs so schwer rüberkommen.. Das war mir so gar nicht bewusst, aber ich brauch so ein gewisses Level auch, damit mich Songs kriegen.. Ups.
      Der erste Song ist von Skins! Den hab ich vor circa sechs Jahren zum ersten Mal gehört und jetzt war er plötzlich wieder in meinem Kopf. Der ist auch wirklich sehr krass.
      Haha, ja stimmt wirklich zum Teil :)

      Hör mich grad ein bisschen durch Maximum Overload - passt irgendwie so gut zu dem, was ich bisher von dir gelesen habe! Cooles Zeug! Fraktion freundlicher Metal? Da steh ich wirklich auf der anderen Seite, beim Heul-Hardcore :D

      Wünsch dir auch alles Liebe für den Februar!

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    2. Ich muss aber auch sagen, dass ich momentan sehr empfindlich bin, was düstere Songs angeht. Irgendwie traue ich mich da gerade nicht ran. Macht mich auch jedes Mal zappelig, wenn mein Freund sowas einwirft. Wahrscheinlich würde ich bei einer zu hohen Dosis deines Heul-Hardcores auch anfangen zu heulen und da hab ich grad kein Bock drauf :D

      Ich bin absolut Fraktion freundlicher Metal. Wobei freundlich ja immer Ansichtssache ist, aber es sollte schon melodisch und ohne Growls sein ;)

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    3. Besser so :D Zieht im direkten Vergleich schon runter, aber ist auch so schön deep. Hach ja.

      Definitiv melodisch! Das ist genau der Punkt, der mir auch super wichtig ist. Ich dachte immer, ich steh damit alleine da, weil nie jemand verstanden hat, was ich mit unmelodisch meine :X

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  3. Woah, was ist denn bitte mit The National passiert? Ich habe sie nie bewusst gehört, aber sie auch als extrem unspektakuläre Band abgespeichert. Aber das hier?!? Erst habe ich an Joy Divison gedacht, dann wurde es rotziger ala Libertines. Hach...schön!

    Den Rest kannte ich ja schon mehr oder weniger ( halt: Jimmy Eat World? Kennst du Bleed American? Ja wohl der Indie-Kracher schlecht hin! 😉). King 810 höre ich zum ersten Mal und das ich für mich gerade echt düsterer Weltuntergangsshit, aber zugleich kraftvoll, definitiv.

    Alles Liebe für die Woche
    Katharina

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    1. Ja, oder???? Ich war auch total weggebämt. Dadurch bin ich jetzt auch bisschen offener den anderen Tracks geworden und manche können doch echt was. Auf Dauer wären mir The National aber einfach zu krass in der Kombi nachdenklich und ruhig.

      YES OF COURSE!!! Bleed American ist geilooooo. Und der einzige bekannte Hit, den ich mag, oder so. :D
      Weltuntergangshit.. Ihr stimmt mich heute alle so nachdenklich! Ist aber auch ne Ausnahme von King 810, die meisten anderen Tracks gehen echt nicht in die Richtung.

      Alles Liebe! <3

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  4. Werde mir die Lieder mal anhören :D Bin immer offen für neue Musik!!

    Liebste Grüße

    http://syngfg.blogspot.de/

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  5. Ahh, was für eine tolle Postidee! Dein Blog gefällt mir total gut :)
    Ich lese deinen Blog wirklich unglaublich gerne, Liebes!

    Ganz liebe Grüße, Julia ☾ | www.serendipityblog.de

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