14. März 2017

skin diary #2 | let's talk about körperpflege

Hellooo ihr Lieben! What's up? Heute gibt's mal einen neuen Eintrag zu meinem Skin Diary. Grad ist es wieder ein bisschen ruhiger, da ich einfach in der Testphase von so vielen Produkten bin und das alles locker angehen will. Ich schätze mal, dass ist auch die Einstellung, die man braucht, es geht halt nicht von heute auf morgen. In Sachen Hautpflege gibt's aber nicht nur das Gesicht und als ich angefangen habe, meine Körperpflege an sich genauer zu untersuchen, ist mir einfach aufgefallen, wie wenig eigentlich darüber gesprochen wird. Also klar, die meisten Beautyblogger haben eine immense Sammlung an Bodylotions, man redet über LEs, witzige Verpackungen und Düfte, aber so richtig Pflege, Inhaltsstoffe, etc? Das findet man meistens nur bei den Gesichtsprodukten.

Klar, die Haut am Körper gilt als weniger empfindlich als im Gesicht (gehen wir mal von normalen Hauttypen aus), aber man kann da auch so einige Probleme haben. Ich persönlich habe an den Oberarmen und den Beinen oft mit kleinen roten Erhebungen (nennen wir sie mal so) zu "kämpfen". Früher nur im Sommer, jetzt eigentlich immer, an den Beinen meistens natürlich nach der Rasur, aber auch oft genug einfach so in der Zwischenphase. Nicht besonders schlimm, aber schon etwas, worüber man ab und zu mal nachdenkt. Beim Arzt wurde mir nur immer gesagt: peelen, peelen, peelen, aber das hat mir eigentlich nie was gebracht. In letzter Zeit ist mir auch aufgefallen, dass meine Beine nach dem Duschen oft ziemlich rot waren - zu heiß? Durchblutungssache? Oder irgendwie gereizt? Im Zuge meines mit Hautpflege verstopften Gehirns hat mir das zu denken gegeben. Also lasst uns heute mal über Körperpflege reden!

Grad jetzt, wo wir uns langsam dem Frühling nähern (zu langsam übrigens), ist das Thema besonders spannend. Im Sommer will Frau ja tolle Haut haben, schöne Beine, etc etc. Ich bin ein Mensch, der seine Hautpflege nicht umstellt, sprich ich benutze das ganze Jahr dieselben Produkte und tatsächlich auch im Winter Produkte, die eigentlich in den Sommer gehören. Die richtige Routine versuche ich aktuell zu finden. Ich möchte weniger und dafür effektiver peelen und ich möchte circa zweimal pro Woche reichhaltige Pflege benutzen anstatt jeden Tag zu cremen. So richtig mit Stundenplan und so. Verrückt.

Salzpeeling vs. Zuckerpeeling. Schon wieder so ein Thema, das ich unterbewertet finde. Ich habe bisher extrem gute Erfahrungen mit Zuckerpeeling gemacht, aber ist das jetzt echt das Richtige? Der Test wird's zeigen. Ich habe ja auch einige Zeit das Duschgel von Palmolive mit Peelingkörnern benutzt, davon möchte ich aktuell aber auch Abstand, weil jeden Tag das Zeug auf die Haut? Ist vielleicht echt zu viel des Guten.
Aber sowieso, was ist eigentlich mit Duschgel? Milde Produkte zur Gesichtsreinigung, aber was ist mit dem Körper? Und wie mild kann so was überhaupt sein? Soll ja geil schäumen und mega riechen. Ja, hm. Blöd jetzt, oder? Ich dachte mir, ich mach einfach mal den Test und habe mir deswegen den Duschbalsam Nachtkerze von Kneipp geholt. Medizinische Hautpflege klingt einfach so, als müsste das was können und gut zur Haut sein. Wirklich gut.

Prinzipiell bin ich in Sachen Körperpflege zum gleichen Fazit wie in Sachen Gesichtspflege gekommen. Feuchtigkeit, Feuchtigkeit, Feuchtigkeit. Woher? An Bodylotions greife ich dabei nur noch zu Rituals. Super schön pflegend und extrem guter Duft. Mich konnte bisher keine Marke so sehr überzeugen und ich bin echt bereit die Preise dafür zu bezahlen. Tut meiner Haut gut. Ihr werdet euch jetzt denken: Okay, also Duschprodukte will sie medizinisch, aber dann klatscht sie sich ne Parfümerie auf die Haut? Dieser milde Aspekt interessiert mich tatsächlich aktuell zur beim Kontakt mit Wasser, da ich einfach merke, dass meine Haut da beansprucht wird. Ist bei der Gesichtsreinigung nicht anders.
Ab und zu bekomme ich auch Pickel an den Armen oder Beinen, da kommt dann das gute alte Kokosöl zum Einsatz. Hilft bei mir bereits am nächsten Tag, trägt zur Öffnung bei und hilft bei der Abschwellung. Glaub ich dran.

Here comes the sun. Bräunungsöl und Aftersun. Wozu soll das im Winter gut sein? Zur Hautpflege. Ich benutze diese Öle, auch wenn ich seit Tagen keine Sonne gesehen habe und auch keine sehen werde, weil ich sie als super pflegend empfinde. Die Öl-Produkte von Australian Gold benutze ich sie letzten Sommer und bin aus so vielen Gründen davon überzeugt. (Sonnenschutz-Fanatiker, an der Stelle einfach wegklicken, das wird jetzt nämlich unangenehm.) Mit den Ölen (ohne Selbstbräuner) werde sogar ich sichtbar braun, was bisher ein Ding der Unmöglichkeit war. Selbst wenn ich mir irgendwelches anderes Öl drüber gekippt habe, hat nicht gewirkt. Die Kombi der Produkte funktioniert aber und das super gut. Außerdem hat sich die Haut nach dem Sonnenbad immer so gut angefühlt, toll gepflegt, weich, null ausgetrocknet. Und dieser Pflegeeffekt ist mir im Kopf geblieben.

Seit einigen Wochen benutze ich jetzt mein After-Sun-Öl aus England im Alltag und mag die Pflege wirklich gerne. Das Öl ist in Deutschland recht schwer zu bekommen und die Auswahl in der Drogerie ist zumindest momentan wirklich bescheiden. Auch an sich finde ich es ziemlich schwer ein trockenes Körperöl zu finden, das wirklich gute Öle enthält und nicht irgendwelche komischen, einfach komplett unnötigen, Inhaltsstoffe.. Ich werde mich in der Drogerie nochmal umschauen, aber auf jeden Fall die Alternative der Sonnenprodukte im Kopf behalten.

Ich werde euch natürlich mit den Tests und Vergleichen auf dem Laufenden halten! Was benutzt ihr so? Irgendwelche Geheimtipps? :) Wünsch euch noch eine gute Woche. Eure Maja

Kommentare:

  1. Schöner Post, liebe Maja :)
    Seitdem ich das bloggen angefangen und dementsprechend auch mehr Make-up Produkte verwende, reagiert meine Haut ab und zu und ich habe leider oft auch kleine Pickel, besonders am Rücken und Dekollte (ich weiß, eklig)! Ich habe mir jetzt mal das Ultra Sensitive Waschgel von Balea gekauft, dass soll ganz gut dagegen wirken und bald mag ich mir auch das Totes Meer Peeling von schaebens zulegen.

    Ansonsten ist meine Haut doch relativ unkompliziert und auch ich verwende fast nur noch Bodylotions von Rituals und ab und zu seit Jahren die Creme-Öl Bodylotion mit Marulanuss von Balea. Die ist absolut pflegend und ganz toll :)

    Zur deiner Frage mit den alverde Foundations: Ich finde beide Foundations (die Perfect Cover & Concealer sowie die "Serum Foundation) ganz toll. Die erste Foundation ist so unglaublich deckend, dass ich selbst nach einem Arbeitstag nicht glänze oder höchstens minimal, dafür ist sie aber etwas schwer zu verteilen. Die Serum Foundation ist toll - macht eher ein glowy-satin Finish und ist sehr leicht. Sie gibt dem Gesicht aber eine tolle Lebendigkeit und kann geschichtet werden.

    Der Duft ist naja - alverde halt. Ich finde aber das es bei beiden Produkten in Ordnung ist. Die Serum Foundation riecht auch nach Pfirsich (Öko-Pfirsich) - aber naja, es ist schon ok :) Es gab auch eine Foundation, die mich interessiert hätte, aber da war mir der Geruch wirklich zu extrem. Hoffe, du kannst damit etwas anfangen!

    Ganz liebe Grüße, Anne <3

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    1. Danke dir :)
      Die Produkte klingen super interessant, vielleicht magst du dann ja berichten, ob sie geholfen haben? :) Wenn man mal hinter die ganzen gefilterten Fassaden schaut, fällt mir oft auf, dass echt viele irgendwo Hautprobleme haben, das beruhigt mich immer ein wenig und manchmal reagiert der Körper halt einfach und man findet nicht gleich ne Lösung dafür.. Da spielen einfach so viele Faktoren mit rein..

      Ich freu mich schon auf die Shopping-Week, dann gibt's mal wieder Nachschub von Rituals :D

      Danke für deine ausführliche Antwort!! <3
      Die werd ich mir dann mal genauer anschauen und dran schnuppern, haha. Dieser Naturkosmetik-Duft ist echt einer der Hauptgründe, die mich an Alverde abschrecken, bin da total sensibel..

      Liebe Grüße <3

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